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Hanf Öl statt Erdöl der grüne Bio-Treibstoff

Hanf-Treibstoff: Eine grünere Zukunft für unsere Erde?

Vor 29 Jahren kam es am Persischen Golf zu einer historischen Umweltkatastrophe, von der sich die Natur bis heute nicht vollständig erholt hat. Als Folge des Zweiten Golfkriegs wurde damals eine Milliarde Liter Rohöl in die Umwelt entlassen.

Diesem berühmten Ölunfall folgten in den Jahrzehnten danach noch zahlreiche weitere. So gab es zwischen 1991 und 2019 ganze 40 Unfälle, bei denen eine große Menge von Rohöl freigesetzt wurde.

Die Hoffnung auf eine sicherere, erneuerbare Alternative hat Forscher zu einer Pflanze geführt, deren großes Potential wir lange unterschätzt haben – dem Hanf.

Die Risiken unserer Erdöl-Abhängigkeit

Experten warnen, dass wir unsere Abhängigkeit von Erdöl bereits vor Jahren hätten drastisch reduzieren müssen. Das Risiko für Mensch und Natur sei einfach zu hoch. Dieses Ziel werden wir ohne eine gute Alternative jedoch nicht erreichen können.

Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, hat diese Problematik folgenderweise zusammengefasst:

„Wir wissen um die steigenden Risiken, die mit der Erdölförderung verbunden sind. Trotzdem tun wir zu wenig, um uns aus der Abhängigkeit vom Erdöl zu befreien“.

Was spricht gegen Bio-Kraftstoffe?

Momentan werden in der Produktion von Biokraftstoff hauptsächlich Ölpflanzen, Getreide, so wie Zuckerrohr- und -rüben verwendet. Da die meisten Nutzpflanzen reichlich Platz und fruchtbare Erde benötigen, treiben sie in manchen Regionen die Abholzung voran.

Obwohl die Rohstoffe an sich also erneuerbar sind, gibt es Bedenken um die Verfügbarkeit von Agrarflächen. Diese sind nämlich durchaus begrenzt – sie können häufig nur durch die Zerstörung der Umwelt vergrößert werden.

Insbesondere weniger entwickelte Weltregionen könnten davon betroffen sein. Wenn ein zu großer Anteil der Ackerflächen für den Anbau von Pflanzen genutzt wird, die nicht für den Verzehr geeignet sind, kann die Nahrungsmittelversorgung sehr darunter leiden.

Die Vorteile von Hanf-Treibstoffen

Bereits Henry Ford soll Autos entwickelt haben, die mit einem Treibstoff aus Hanf angetrieben wurden.

Diese Methode ist dann aber aufgrund der Popularität von Erdöl-Treibstoffen in Vergessenheit geraten. Erst durch den Bedarf nach Rohöl-Alternativen wurde es in den letzten Jahrzehnten wiederentdeckt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Nutzpflanzen kann Hanf auch auf weniger fruchtbaren Böden angebaut werden und benötigt weniger Dünger. Also könnte er auch auf Flächen gedeihen, die für andere Pflanzen nicht geeignet sind.

Der Nutzhanf Cannabis sativa soll sogar in der Lage sein, Verschmutzungen aus der Erde zu ziehen. So wurde die Pflanze beispielsweise in Chernobyl angewendet, um radioaktive Böden zu reinigen.

Hanfpflanzen, die auf verschmutzten Böden gewachsen sind, können natürlich nicht für Nahrungsmittel angewendet werden. Sie eignen sich jedoch perfekt für den Einsatz in der Bioenergie.

Zwei verschiedene Bio-Treibstoffe können aus Hanfpflanzen hergestellt werden:

  • Bio-Diesel
    Aus Hanfsamen wird bekanntlich Hanfsamenöl gewonnen. Ein braunes oder grünliches Öl, das oft in der Küche Anwendung findet. Das Öl aus Samen, die von verseuchten Hanfpflanzen stammen, soll jedoch mit 97% Effizienz in Bio-Diesel umgewandelt werden können.
  • Hanf-Ethanol / -Methanol
    Der Rest der Pflanze kann ebenso gut genutzt werden. Die Stiele und andere Reste können beispielsweise fermentiert werden. Mit Hilfe verschiedener Methoden kann man so Ethanol oder Methanol aus Hanf gewinnen.

Interessante Fakten über Hanf-Diesel:

Fakten über Biodiesel, Hanföl Bio Treibstoff
  • Biodiesel ist angeblich der einzige alternative Kraftstoff, der in jedem herkömmlichen, nicht modifizierten Dieselmotor verwendet werden kann.
  • Hanf-Diesel soll sogar noch unbedenklicher als Kochsalz sein. Wenn er also in der Natur landen sollte, würde er im Vergleich mit Erdöl weniger Schaden anrichten.
  • Eine amüsante Bemerkung der Experten ist, dass Biodiesel bei der Verbrennung angeblich angenehm nach Hanf, Popcorn oder sogar nach Pommes riechen soll.
  • Die Menge an CO2, die beim Verbrennen von Biodiesel entsteht, ist angeblich nicht mehr als die Pflanzen schon beim Wachsen aufgenommen haben.
  • Es soll sogar den Motorverschleiß reduzieren, da es eine besonders gute Grenzschmierfähigkeit hat.

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