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Hanf gegen Plastik

Hanf als Lösung für unser Plastikproblem

Die Menschheit ist süchtig nach Plastik: ob als Verpackungsmaterial oder Grundstoff in Alltagsgegenständen, Plastik ist nicht mehr wegzudenken. Das Plastikproblem der Welt wird immer schlimmer. So werden in den USA nur 5 % des verwendeten Plastiks wiederverarbeitet. Die restlichen 95 % landen als Abfall im Einwegsystem und enden auf einer Deponie oder im schlimmsten Fall im Ozean.

Prognosen besagen, dass bis zum Jahre 2050 mehr Plastik in unseren Weltmeeren schwimmen wird als Fische.

An dieser katastrophalen Situation sollte sich natürlich JETZT etwas ändern! Versuche den Plastikabfall zu reduzieren, sind bereits im Gange. Diese Recyclingprogramme können das Plastikproblem aber nur zu einem geringen Teil reduzieren. Viel wichtiger ist ein Redesign der Plastikproduktion und die Verwendung von umweltfreundlicheren Rohmaterialien. 

Hanf als umweltfreundliche Alternative

Hanf könnte eine dieser umweltfreundlichen Alternativen zur Plastikproduktion sein und das Bedürfnis nach Veränderung stillen. Hanffasern, Hanföl, Lignin und Hanfschäben sind zum einen besonders versatil, und zum anderen günstig und ertragreich in der Produktion. Diese unglaublichen Rohmaterialien können für die Erzeugung verschiedener Produkte genutzt werden. Darunter zählen Biopolymer, Biokunststoff und Biokomposit. 

In den letzten Jahrzehnten war der Anbau von Hanf illegal, was die Produktion von alternativen Rohstoffen schier unmöglich machte. Mit der aktuellen Legalisierung des Hanfanbaus, könnten aber neue wirtschaftliche Möglichkeiten für den vielfältigen Nutzhanf entstehen, wo die positive Entwicklung der Umweltbelastung an erster Stelle steht. Bis es jedoch soweit ist, benötigen wir die volle Legalisierung des Hanfanbaus sowie staatliche Unterstützung.

Mögliche Verwendung von Hanffaserkunststoffen

Hanffaserkunststoffe könnten in Zukunft sogar Kunststoffe auf Erdölbasis ersetzen. Es gibt sogar schon Anzeichen, dass große Firmen einen kompletten Umstieg auf Hanffaserkunststoffe anstreben. Hanffaserkunststoff ist nicht nur robuster, sondern auch schadstofffrei und um einiges leichter als bisherige Kunststoffe. 

Die Autohersteller Mercedes Benz und BMW nutzen sogar jetzt schon Hanfrohstoffe für die Produktion von Biokunststoffen, speziell im Bereich Innenraum und Isolierung von Türverkleidungen.

Aktuellen Designansprüchen der Verbraucher können die Hersteller mit Biokunststoffen ebenfalls gerecht werden. Neben der Autoindustrie setzen auch schon andere Unternehmen auf die Verwendung von Hanfrohstoffen. Mittlerweile gibt es viele interessante Start-ups, die die Gelegenheit am Schopf packen und mit der positiven Veränderung des Umweltschutzes Profit machen. Vor allem in Nordamerika sind diese Unternehmen stetig auf dem Vormarsch. 

Junge Unternehmen auf dem Vormarsch

c2renew ist ein junges Unternehmen mit Sitz in Fargo (North Dakota) und hat sich auf die Produktion von Biokompostmaterialien spezialisiert. Bei stabilen Preisen stellen diese eine umweltfreundliche Alternative dar. c2renew besetzt damit eine Nische im Bereich industrielle Verbundwerkstoffe und nimmt bereits jetzt einen festen Platz in der Lieferkette großer Unternehmen ein.

Mittlerweile legen auch ihre Kunden Wert auf Nachhaltigkeit und schreiben dem ökologischen Mehrwert immer mehr Bedeutung zu. Sogar andere Start-ups, zum Beispiel Earthkind oder 3DFUEL, arbeiten mittlerweile mit c2renew zusammen und produzieren nachhaltige und leistungsstarke Produkte. 

Wie sieht die Zukunft aus?

Hanfrohstoffe sollen zukünftig nicht nur für die Kunststoffproduktion genutzt werden, sondern auch für die Herstellung anderer Materialien. Derzeit werden sie zum Beispiel für die Herstellung von alternativen Kohlenstoff-Nanoröhren aus Graphen verwendet, dem HempPhene.

Dieses HempPhene kann bis zu 1.000 Mal leichter und 100 Mal stärker sein als Stahl. Eine weitere Besonderheit: HempPhene kostet nur einen Teil der Produktionskosten von Graphen, da die Hanfpflanze einen Großteil der Arbeit übernimmt. Es ist also gut möglich, dass wir irgendwann auf Häuser, Brücken oder anderes treffen, deren Baustoffe aus Hanfrohstoffen bestehen. 

Fazit

Natürlich ist es schön, sich eine Zukunft vorzustellen, in der Plastik kein Problem mehr darstellt. Um diese Realität zu schaffen, müssen wir als Verbraucher aber auch etwas dafür tun! Hanfbasierter Biokunststoff sollte von Konsumenten regelrecht verlangt werden, ebenso erwartet und unterstützt. Denn es gibt immer Möglichkeiten, Industrie und Wirtschaft in die richtige Richtung zu verlagern und die Umwelt in Zukunft zu schützen, statt sie zu zerstören.

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