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CBD statt Medikamente

Was passiert ist, als CBD in Italien „versehentlich“ legal wurde

Ein Gesetz, das „versehentlich“ den Verkauf von CBD in Italien erlaubte, führte zu einer interessanten Entwicklung. Einer neuen Studie zufolge ist in den Jahren nach der Legalisierung der Gebrauch verschreibungspflichtiger Medikamente deutlich zurückgegangen.

Wie CBD in Italien legal wurde

Im Dezember 2016 legalisierte Italien Industriehanf. Landwirte konnten nun Hanfpflanzen der Sorte Cannabis sativa anbauen und verkaufen. Vorausgesetzt die Pflanzen enthielten nicht mehr als 0,2% THC. Bald sind in der Region rund 2.000 Betriebe wie Pilze aus dem Boden geschossen, die insgesamt ganze 4.000 Hektar Hanf anbauten.

Cannabis mit hohem CBD-Anteil wurde in Italien bald als „Do-it-Yourself-Medizin“ bekannt und beliebt. Und als Folge dessen kauften Italiener auch immer seltener Arzneimittel. So viel seltener, dass sehr bald auch Forscher aus anderen Ländern darauf aufmerksam wurden.

Eine Gruppe von Forschern der York University in Großbritannien veröffentlichte vor kurzem die Ergebnisse ihrer Studie. Sie wollten herausfinden, ob die Legalisierung von CBD einen Einfluss auf den Arzneimittel-Konsum haben könnte.

Ihre Erkenntnisse verblüffen die Öffentlichkeit:

Wo es CBD als Alternative gab, sank die Anzahl der Rezepte für Opiate, Anxiolytika, Beruhigungsmittel, Migränemedikamente, Antiepileptika, Antidepressiva und Antipsychotika.

Die Ergebnisse im Detail

  • Die Anzahl der von Ärzten verschriebener Anxiolytika (Arzneimittel zur Behandlung oder Vorbeugung von Angstzuständen) reduzierte sich um ganze 11,4%.
  • Der Beruhigungsmittel-Konsum fiel um ca. 10%.
  • Der Gebrauch von Antipsychotika ging um 4,8% zurück.

Die Forscher beobachteten die größten Unterschiede bei Medikamenten zur Behandlung von Angst und Psychose. Genau bei diesen Beschwerden ist CBD als klinisch wirksam anerkannt.

Natur als Medizin - Pflanzen statt Arzneimittel

Zudem erwähnen die Forscher, dass der Rückgang des Arzneimittelverbrauchs hier weniger ausgeprägt war, als in anderen vergleichbaren Studien. Patienten, die mit Cannabis behandelt wurden, konnten den Einsatz von Arzneimitteln oft sogar auch um bis zu 20% reduzieren.

Man muss jedoch beachten , dass in Italien nur Cannabis mit niedrigem THC-Gehalt legal war. Allerdings soll THC bei der Behandlung bestimmter Krankheiten, wie Schmerzen und Schlaflosigkeit, wichtig sein.

Und wie haben die italienischen Behörden reagiert?

Im Mai 2019 setzte der italienische Kassationsgerichtshof dem Ganzen ein abruptes Ende. Der Verkauf von Cannabis sativa Derivaten ist nach gerichtlichem Entschluss illegal. Konsequent wurden alle möglichen CBD Öle, Harze, Knospen und Hanf-Blätter schnell wieder verboten.

Nur bestimmte „landwirtschaftliche“ Sorten sind nach dem Gesetz vom Dezember 2016 zulässig. Das soll italienischen Landwirten helfen, industriellen Hanf anzubauen.

Dennoch bleibt der Glaube an die Wirkung von CBD groß. Und die Entscheidung des Gerichts gilt als kontrovers.

Ein Geschäftsmann in Sanremo hat bereits Pläne angekündigt, eine Sammelklage gegen das Urteil zu erheben.

„Es ist, als würde man gegen den Alkoholismus vorgehen, indem man alkoholfreies Bier verbietet“, sagte er der Presse.

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